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RC- CAR EINSTELLEN
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Alles über das
Chassis |
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Der Sturz

Durch drehen
der Spurstangen können Sie positiven Sturz oder negativen Sturz
einstellen! Im normal Fall wird nur negativer Sturz gefahren!
Negativer Sturz ist notwenig um genügend Griff in schnellen Kurven
aufzubauen und sich gegen die Fliehkraft zu stemmen! An der
Vorderachse verwendet man immer ein wenig mehr Sturz als an der
Hinterachse!
Unser
Tipp:
Auf Teppich und in der Halle wird immer mehr Sturz verwendet als
draußen im Freien!
Tipp: 1,5° an der Vorderachse 1° an der Hinterachse stellen eine
Grundeinstellung dar ! |
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Das Über- und Untersteuern
Das Übersteuern
Beim Übersteuern bricht das Modell beim
Einlenken mit dem Heck in Richtung äußerer Kurvenrand aus.

Das Übersteuern führt
dann sehr oft zu einem Dreher des Modells. Nur durch sofortiges
Gegenlenken kann ein Dreher verhindert werden. Gerade der Anfänger
wird mit so einem Fahrverhalten größere Probleme haben.
Folgende Ursachen
können zum Übersteuern des Modells führen:
zu harte Federung/Dämpfung der hinteren Räder
zu weiche Federung/Dämpfung der vorderen Räder
zu weiche oder zu breite Vorderreifen
zu harte oder zu schmale Hinterreifen
zu viel Gewicht an der Hinterachse
zu viel Vorspur an der Vorderachse
zu wenig negativer Sturz an der Hinterachse
zu viel negativer Sturz an der Vorderachse
Folglich sollten
folgende Maßnahmen helfen, um das Übersteuern zu beseitigen:
weichere und/oder breitere Hinterreifen
montieren
härtere und schmälere Vorderreifen montieren
weicher Federn und/oder Dämpfer an der Hinterachse einbauen.
härtere Federn und/oder Dämpfer an der Vorderachse einbauen
Gewicht an der Vorderachse erhöhen und an der Hinterachse reduzieren
Vorspur an der Vorderachse reduzieren
negativen Sturz an der Hinterachse erhöhen
negativen Sturz an der Vorderachse reduzieren
Das Untersteuern
Beim Untersteuern schiebt das Modell beim
Einlenken über die Vorderachse in Richtung äußerer Kurvenrand.

Das Untersteuern ist
im Regelfall leichter beherrschbar als das Übersteuern eines
Modells. Daher sollten gerade Anfänger trachten ihr RC-Car eher
untersteuernd auszulegen.
Folgende Ursachen
können zum Untersteuern des Modells führen:
zu harte Federung/Dämpfung der vorderen Räder
zu weiche Federung/Dämpfung der hinteren Räder
zu weiche oder zu breite Hinterreifen
zu harte oder zu schmale Vorderreifen
zu viel Gewicht an der Vorderachse
keine oder zu geringe Vorspur an der Vorderachse
zu viel negativer Sturz an der Hinterachse
zu wenig negativer Sturz an der Vorderachse
Folglich sollten
folgende Maßnahmen helfen, um das Untersteuern zu beseitigen:
weichere und/oder breitere Vorderreifen
montieren
härtere und schmälere Hinterreifen montieren
weicher Federn und/oder Dämpfer an der Vorderachse einbauen
härtere Federn und/oder Dämpfer an der Hinterachse einbauen
Gewicht an der Vorderachse reduzieren und an der Hinterachse erhöhen
Vorspur an der Vorderachse erhöhen
negativen Sturz an der Hinterachse reduzieren
negativen Sturz an der Vorderachse erhöhen.
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Hier nochmals die Maßnahmen im Überblick:
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Maßnahmen |
Übersteuern |
Untersteuern |
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weichere Reifen |
H |
V |
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härter Reifen |
V |
H |
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weichere Federn/Dämpfer |
H |
V |
|
härtere Federn/Dämpfer |
V |
H |
|
Gewicht erhöhen |
V |
H |
|
Gewicht reduzieren |
H |
V |
|
Vorspur reduzieren |
V |
-- |
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Vorspur erhöhen |
-- |
V |
| neg.
Sturz erhöhen |
H |
V |
| neg.
Sturz reduzieren |
V |
H |
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Nach Oben
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Vorspur und Nachspur
Vorspur und Nachspur
(toe-in und toe-out) beschreibt den Winkel der Räder, wenn man
von oben auf das Modell schaut. Wenn die Räder vorne nach innen
stehen, spricht man von Vorspur, wenn die Räder vorne nach außen
stehen, spricht man von Nachspur. Die Vor/ Nachspur wird in Grad
gemessen.
Woher weiß ich, wann ich Vorspur und wann
ich Nachspur einstellen soll?
- Auf rutschigen Bahnen
verwenden Sie am besten ein geringes Maß an Vorspur. Wenn Ihr
Modell beim Beschleunigen nicht geradeaus läuft, stellen Sie
mehr Vorspur ein. Mehr Vorspur ergibt jedoch auch
weniger Vorderachsgriff am Kurveneingang
und mehr Griff am Kurvenausgang.
- Stellen Sie Nachspur ein, wenn Sie
mehr Griff am Kurveneingang
benötigen. Ihr Modell wird jedoch dann auf Unebenheiten und auf
einer rutschigen Geraden evtl. nicht einwandfrei geradeaus
laufen.
Wir schlagen eine Vorspur von 0° bis 1° vor. Dabei ist es
schwierig, die Vorspur präzise einzustellen. Als Einstellhilfe
ist ein Brett hilfreich, auf das parallele Linien gemalt sind
und auf das man das Modell zum Einstellen der Vorspur stellt.

Es gibt aber auch diverse Modelle,
welche schon spezielle Vorspurblöcke mit verschiedenen
Gradstufen an Vorspur als Zubehör bieten oder schon in der
Verpackung dabei haben.
Nach Oben
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Sturz
Bei einem negativem Sturz
stehen die Räder einer Achse oben enger zusammen.
Bei einem positivem Sturz stehen die Räder einer Achse unten enger
zusammen.
Nach Oben |
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Spur
Bei der Vorspur stehen die
Räder einer Achse vorne enger zusammen.
Bei der Nachspur stehen die Räder einer Achse hinten enger zusammen.
Nach Oben |
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Vorderachse steht höher als die
Hinterachse
Vorher sollten die
Stabilisatoren vorne und hinten ausgehängt werden. Stelle das
Fahrzeug z.B. auf einen Ausfederweg von hinten +6 mm und an der
Vorderachse auf 0 mm ein (steht so in meiner Anleitung für den
Impact 99`). In diesem (ausgefederten) Zustand sollte der Sturz an
der Hinterachse +1° und an der Vorderachse 0° betragen. Wenn Du das
Fahrzeug nun auf die Räder stellst, sackt es in die Federn. Stelle
nun mit den Rändelmuttern an den Stoßdämpfern vorne einen Sturz von
ca. -1° bis -1,5° ein und an der Hinterachse -2,5°. Dies bedeutet,
das der Wagen sich um einiges nach unten bewegen muss. Normalerweise
solltest Du jetzt keine so großen Höhenunterschide mehr im Fahrwerk
haben und auch die Vorderachse sollte nicht mehr höher als die
Hinterachse stehen.
Nach Oben |
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Nachspur bei 4 WD an der Vorderachse
Zwischen 2 und 4WD wird mit
unterschiedlichen Spureinstellungen gefahren. Für die Nachspur beim
4WD gibt es eigentlich nur den simplen Grund, da es sich bei den
Vorderrädern ja auch um angetriebene Räder handelt und diese
folglich die Tendenz hätten, unter Last die Spur zu schließen. D. h.
es entsteht eine Kraft, welche versucht die Räder in Vorspur zu
bringen. Dieser Tendenz wirkt man entgegen, indem man beim 4WD an
der Vorderachse Nachspur einstellt und damit das Auto kurvenwilliger
macht. Die Nachspur ist übrigens eine ganz interessante
Abstimmungskomponente, denn man merkt Veränderungen ja nach
Streckentyp sehr deutlich.
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Stoßdämpfer einstellen
Um die Stoßdämpfer zu
verstellen, musst Du die Kolbenstange ganz herausziehen und
vorsichttig drehen, bis der Verstellkolben am Zylinderboden in eine
Aussparung im Inneren des Dämpfers einrastet. Nun kannst Du die
Kolbenstange nach links (auf) und nach rechts (zu) drehen. Es gibt
vier Einstellpositionen: Ganz zu: 1 Loch, dann 2 Löcher, 3 Löcher
und ganz geöffnet mit 4 Löchern. Durch das Verdrehen des Kolbens
wird eine verschiedene Anzahl von Löchern freigegeben, wodurch das
Maß der Dämpfung beeinflusst wird.
Falls sich bei dir beide Scheiben verdrehen lassen sollten, ohne das
Du ein deutliches Klicken beim Verderhen bemerkst, prüfe einmal, ob
Du das Gewinde in der oberen Scheibe nicht beschädigt hast und sich
diese vielleicht aus diesem Grunde ebenfalls verdrehen lässt. Wenn
dem so sein sollte, so kannst Du versuchen, ein wenig Sekundenkleber
in das Gewinde dieser Scheibe zu geben und sie damit auf der
Kolbenstange zu fixieren. Aber Vorsicht, nicht zu viel Kleber
auftragen, denn sonst läßt sich anschließend nichts mehr verstellen.
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Luftblasen im Stossdämpfer
Beim Zusammenbau der
Dämpfer solltest Du diese mit Öl befüllen und anschließend die
Kolbenstangen einige male herauf und herunterbewegen. Jetzt solltest
Du Luftblasen im Öl aufsteigen sehen. Nun musst Du solange warten
bis keine Blasen mehr aufsteigen, bevor Du den Dämpfer verschließen
kannst. Eine etwas komfortablere und schnellere Methode die Dämpfer
zu entlüften ist die sogenannte Vakuumpumpe, mit welcher Du vier
Dämpfer auf einmal in sehr kurzer Zeit entlüften kannst. Schaue mal
unter "neue Produkte" nach, dort ist das Teil abgebildet.
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Stabilisatoren
Stabilisatoren dienen dazu,
die Rollneigung eines Fahrzeugs zu reduzieren. Dies bedeutet, das
ein Fahrzeug beim Durchfahren einer Kurve vereinfacht ausgedrückt
die Tendenz entwickelt, zur Kurvenaußenseite zu "rollen". Eine je
nach Fahrwerksabstimmung sehr stark ausgeprägte Rollneigung kann
unter Umständen zum Kippen des Fahrzeugs führen. Verfügt nun ein
Fahrzeug über Stabilisatoren, so kann über eine Veränderung der
Härte der Stabilisatoren diese Tendenz beeinflusst werden. Dies
bedeutet, das z.B. ein härterer Stabi die Rollneigung und den Griff
der entsprechenden Achse reduziert und das Fahrzeug an Stabilität
gewinnen kann. Grundsätzlich gilt also, das ein härterer Stabi den
Griff an der entsprechenden Achse reduziert und mehr Last zur
jeweils anderen Achse bewirkt, ein weicherer Stabi den Griff erhöht.
Letztendlich sind Stabilisatoren jedoch ein Mittel zur
Feineinstellung der Abstimmung und die größeren Unterschiede im
SetUp resultieren sicherlich aus Veränderungen anderer Komponenten.
Wenn dein Impact nun stark über die Vorderachse schiebt, kann dies
sicherlich mit der Stabieinstellung zu tun haben, doch können ebenso
auch andere Komponenten hierfür verantwortlich sein. Welche Reifen
verwendest Du? Wie sind die Dämpfer eingestellt und welche Federn
verwendest Du? Wie ist das Fahrwerk eingestellt, oder wie ist der
Grip auf der Strecke,auf der Du fährst? Du siehst, es gibt noch eine
Menge anderer Faktoren, welche für das Schieben deines Impact
verantwortlich sein könnten, wenngleich der Stabi auch dazu zählen
kann. Letztendlich kannst Du jedoch mit der Verstellung des Stabis
das Fahrverhalten des Autos nicht in großem Maße verändern, sondern
lediglich eine Feinabstimmung in der Balance vornehmen.
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Stabilisatoreinstellung
Zum Verstellen des vorderen
Stabis verdrehst Du die beiden Stahlschwerter welche über die beiden
Aufnahmen auf die vorderen unteren Querlenker wirken. Bei senkrecht
stehenden Schwertern ist der Stabi in seiner härtesten Einstellung.
Wenn Du ihn in Richtung waagerechter Einstellung verdrehst, wird er
weicher, weil sich die Schwerter nun gegeneinander verbiegen können.
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Excenter zum Ausrichten am Stabi
Dieser Excenter dient dazu,
fertigungsbedingte Ungleichheiten in den Querlenkern oder im
Stabilisator auszugleichen. Wenn Du z.B. den Stabi aushängst und
dann den Ausfederweg an der Vorderachse auf beiden Seiten exakt
gleich einstellst und nach der erneuten Montage des Stabis
unterschiedliche Höhen im Ausfederweg haben solltest, kannst Du dies
durch Verdrehen des Excenters ausgleichen.
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Tweak
Wenn ich hinten links von
Hand den Wagen einfedere geht er nur hinten links in die Feder. Wenn
ich jedoch hinten rechts drücke geht er vorne links mit hoch.
Das Auto hat sog. Tweak, was bedeutet, das es vereinfacht
ausgedrückt "schief" eingestellt ist. Dies kann verschiedene
Ursachen haben wie z.B. ein nicht gerades Chassis, Torsion in
Chassis und Fahrwerk durch eine auf Spannung montierte
Auspuffanlage, oder aber unterschiedlich wirkende Stabilisatoren und
nicht gleichmäßig eingestellte Fahrwerksfedern, bzw. Dämpfer. Auch
der Ausfederweg an Vorder- und Hinterachse könnte auf beiden Seiten
unterschiedlich sein. Hier hilft nur ein ganz exaktes Vermessen und
Einstellen des Fahrwerks mit anschließender genauer Einstellung der
Federvorspannung an allen 4 Dämpfern, damit überall möglichst
gleiche Radlasten entstehen. Der Beschreibung deines Problems nach
vermute ich jedoch, das dein hinterer Stabi unterschiedlich präzise
anspricht und in dessen Lagerung oder Befestigung in einer Richtung
Spiel vorhanden ist. Checke das einmal sorgfältig.
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Tweak einstellen
Voraussetzung ist natürlich
das die Chassisplatte nicht verzogen ist...
Mit ausgehängten Stoßdämpfer wird zuerst vorne und hinten der
Ausfederweg eingestellt. Am Besten mit den Unterstellböcken und der
Stufenlehre von Hudy, der Stabi muß dabei nicht aushängen werden.
Montiere dann die Stoßdämpfer, aber achte darauf das die Länge der
Dämpfer und die Dämpferkolben im Inneren rechts und links gleich
sind.
Dann stellst du das Auto auf die Räder und überprüfst die
Bodenfreiheit. Sollte diese in Ordnung sein, gehe dann wie folgt
vor.
- hebe das Rad hinten rechts an bis sich das vordere rechte Rad
leicht abhebt
- danach hebst du das Rad hinten links an, bis sich das vordere
linke Rad leicht anhebt
- dann vergleichst du ob der Spalt (hinten) rechts und links
zwischen Rad und Boden
gleich ist
- wenn das nicht der Fall ist musst du die, gehen wir mal davon aus
das der Spalt rechts
größer ist, Feder vorn links mehr vorspannen, oder die Feder vorn
rechts entspannen
- das selbe machst du an der Vorderachse
Wenn du mit allem fertig bist sollte dein Auto ausgewogen sein.
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Federhärte
Man kann das so pauschal
nicht sagen, das weiche Federn automatisch mehr Griff bedeuten und
auch der Vergleich mit dem "straffen" Fahrwerk eines Sportwagens
hinkt ein wenig. Zum einen ist es ja bei einem normalen PKW meistens
so, das sein Fahrwerk nicht auf maximal möglichen Grip abgestimmt
wird, sondern Komfort, Bodenfreiheit u.s.w. spielen sicherlich auch
eine große Rolle. Bei einem Sportwagen ist das etwas anders, denn
hier steht ein anderes Ziel im Vordergrund: Erreichen von möglichst
viel mechanischem Griff, während der Komfort eine untergeordnete
Rolle spielt. Das Ergebnis der Fahrwerksabstimmung ist dann meistens
ein Kompromiss aus verschiedenen Faktoren. Im Vergleich zu einem PKW
erscheint eine solche Abstimmung dann natürlich "straff", doch ist
das Ziel ja wie gesagt ein anderes. Bei einem RC-Car ist dies
ähnlich. Nehmen wir einmal an, die gelben SERPENT-Federn seien die
Grundabstimmung. Wenn Du nun härtere Federn verwendest, kann es
durchaus sein, das dein Fahrzeug in gewissen Situationen mehr Griff
hat, in anderen Situationen aber nicht. So ist z.B. das Ansprechen
auf Lenkbewegungen mit weichen Federn besser, doch wird der Griff in
der Kurve meist schlechter sein. Umgekehrt spricht ein Fahrzeug mit
harten Federn nicht so "nervös auf die Lenkung an, doch hat man auf
diese Art meistens in der Kurve mehr Grip. Letztendlich ist alles
ein Kompromiss und Du solltest die verschiedenen Federn dazu
benutzen, eine gute Balance zwischen dem Grip an der Vorder- und
Hinterachse zu finden, denn nur ein neutrales Auto, welches weder
über- noch untersteuert ist einfach und schnell zu fahren.
Letztendlich sind die Auswirkungen von verschiedenen Federn sehr
stark von der Strecke abhängig, denn wie Du schon sagst, kann z.B.
auf einer buckligen Piste eine weiche Feder durchaus gut
funktionieren, auf einer ebenen Piste mit sehr viel Grip ist dagegen
meistens umgekehrt. Wie gesagt, meistens... Beim VETEQ fahren wir
z.B. im Moment an der Hinterachse die härtesten, blauen Federn, an
der Vorderachse die roten. Eigentlich ungewöhnlich, hinten härter
als vorne zu fahren, doch die Balance war damit zweifellos am
besten.
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Bodenfreiheit
Für die Bodenfreiheit gibt
es eigentlich kein festes Maß, sondern sie definiert sich
letztendlich über den Durchmesser der Reifen. Bei neuen Reifen hast
Du selbstverständlich mehr Bodenfreiheit und eigentlich mache ich es
immer so, das ich die Räder so weit herunterfahre, bis das Chassis
anfängt durchzuschlagen. Dies hängt natürlich stark von der Strecke
ab, denn aufeiner welligen Strecke ist dieser Punkt schneller
erreicht, wie auf einer ebenen Piste. Beim Impact könntest Du z.B.
als Ausgangsbasis von Hinterreifen mit einem Durchmesser von 70 mm
ausgehen. Damit der Vortrieb zur Vorderachse ins richtige Verhältnis
kommt, sollten die Vorderräder immer 5-6 mm kleiner als die
Hinterräder sein, also in diesem Fall 65-64 mm. Dieses Verhältnis im
Durchmesser solltest Du immer beibehalten. Wenn Du jetzt den Sturz
im eingefederten Zustand über die Federvorspannung einstellst,
ergibt sich zwangsläufig eine bestimmte Bodenfreiheit abhängig vom
verwendeten Reifendurchmesser, welche an der Hinterachse eigentlich
immer ein wenig mehr sein sollte, wie an der Vorderachse. Mit
zunehmendem Verschleiß der Räder reduziert sich die Bodenfreiheit
bis zum Punkt X, an dem nichts mehr funktioniert. Versuche heraus zu
finden, mit welchem Reifendurchmesser > Bodenfreiheit dein Wagen auf
einer bestimmten Strecke am besten funktioniert und verwende zur
Erzielung optimaler Ergebnisse den ermittelten Reifendurchmesser.
Grundsätzlich ist es natürlich so, das mit kleinen Rädern das Auto
tiefer liegt und auch die Kippneigung des Wagens geringer ist, die
Traktion ist jedoch mit größeren Rädern besser, doch musst Du hier
Einbußen bei der Wendigkeit und der Rollneigung einkalkulieren. Es
gibt eigentlich bei jedem Fahrzeug einen Bereich, in welchem der
Wagen am besten funktioniert. Beim Impact dürfte sich das auf die
Reifen bezogen etwa zwischen 68-63 mm Reifendurchmesser an der
Hinterachse und der daraus resultierenden Bodenfreiheit bewegen.
Dies bedeutet natürlich nicht, das Du nicht auch mit 70er
Hinterrädern fahren kannst, wenngleich etwas kleinere Räder
sicherlich besser funktionieren.
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Aufhängungsteile gangbar machen,
backen eines Serpentchassis
Wenn gewisse
Aufhängungsteile nach dem Zusammenbau noch schwergängig sein
sollten, kommt Wärme ins Spiel. Ob jedoch ein Backofen so geeignet
ist, weiß ich nicht, denn da kann es schnell passieren, das die
Kunststoffteile zu sehr erwärmt werden und sich verziehen. In
solchen Fällen benutze ich immer einen Fön und erwärme die
betreffenden Teile einige male vorsichtig und lasse sie dann wieder
abkühlen. Anschließend funktioniert dann meistens alles wunschgemäß,
ohne das etwas nachgearbeitet werden muss.
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Sperrdifferenzial
Ein Diff ermöglicht es bei
Kurvenfahrt, das sich das kurvenäußere Rad schneller drehen kann als
das kurveninnere Rad. Dies ist nötig, da das kurvenäußere Rad einen
größeren Weg in der gleichen Zeit zurücklegen muss. Unter bestimmten
Umständen, z.b. bei sehr guter Haftung auf der Strecke, kann es
daher von Vorteil sein, die Sperrwirkung des Diffs zu erhöhen. Dies
bedeutet, dass das kurvenäußere Rad nun gegen einen gewissen
Widerstand ankämpfen muss, damit es sich mit der dem Kurvenradius
entsprechenden, höheren Geschwindigkeit drehen kann. Die Folge wäre
normalerweise (beim Diff in der Hinterachse) eine
Übersteuerungstendenz des Fahrzeugs (Heck neigt zum Ausbrechen),
doch kann dies bei viel Haftung durchaus wünschenswert sein, denn
dadurch wird das Fahrzeug beim Gasgeben kurvenwilliger. Bei
4WD-Autos, wie z.B. IMPACT, VECTOR, oder VETEQ, verwendet man keine
Diffs, sondern eine Starrachse, was einem zu 100% gesperrten Diff
entspricht. Alle SERPENT-Diffs sind in ihrer Sperrwirkung stufenlos
verstellbar, um stets eine optimale Anpassung an die
Streckenbedingungen zu ermöglichen.
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Wie stellt man ein Kugeldiff optimal
ein?
Das Differenzial stellt man
je nach Streckenbedingungen ein. Hast du eine Bahn mit sehr wenig
Griff, dann stelle es so weich ein, das es gerade nicht mehr
durchrutschen kann. Hast du eine Bahn mit viel Griff, dann stelle es
hart ein. Du solltest aber auf keinen Fall, wenn du das Diff hart
einstellen möchtest, so viel Kraft anwenden das es schaden nimmt,
d.h. die beiden äußeren Scheiben könnten sich verformen und eine
optimale Wirkung ist nicht mehr gegeben.
Probiere dann einmal mit verschiedenen Diff - Einstellungen herum.
Fang mit einem Weichen an und arbeite dich dann weiter. Du wirst
sicher zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen.
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Pflege von Freilauf- und Kugellagern
Zunächst einmal musst Du
zwischen Kugellagern und Freilauflagern unterscheiden. Den Freilauf
solltest Du mit Bremsenreiniger einmal reinigen und dann ein paar
Tropfen des von SERPENT erhältlichen Spezial-Freilauflageröls
auftragen. Dies sollte für eine ganze Menge an Betriebsstunden
reichen. Die Kugellager solltest Du von Zeit zu Zeit entweder auch
mit Bremsenreiniger reinigen, oder mit Petroleum. Anschließend
kannst Du sie z.B. eine Weile in normales Motoröl (oder ein anderes,
ähnliches Öl) einlegen, damit sie wieder eine Schmierfüllung
erhalten. Das reicht etwa für 2-3 Rennen, anschließend musst Du den
Vorgang wiederholen. Ganz besonders wichtig ist es jedoch, die Lager
zu reinigen und zu ölen, nachdem Du im Regen gefahren bist, denn
sonst sind sie sehr schnell verschlissen, bzw. unbrauchbar.
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| Tipps by:
RC-Modellbausport |
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