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TAMIYA CUP SCHAFFHAUSEN

6. Eurocup-Lauf in Schaffhausen

Samstag: Am Samstag kamen wir schon recht früh bei der Piste an, welche wirklich recht beeindruckend ist. Nach dem Aufbau unseres neuen Zeltes (das alte Zelt ist nach dem "Abflug" in Gösgen nicht mehr brauchbar) und dem Anschluss der Ladegeräte, begann ich wie die anderen nach der Suche eines guten Setups. Wie schon in Langenthal wurde auch hier wieder in Klassen trainiert, was seine Vor- und Nachteile hat.

Nach meinen ersten Runden traten auch schon die ersten Probleme auf: jedes Mal an der gleichen Stelle lenkte mein Fahrzeug plötzlich mit vollem Lenkeinschlag nach rechts, was ich anfangs auf ein Problem mit dem Servo vermutete. Also wechselte ich es aus und startete einen neuen Versuch. Als ich schon dachte, dass jetzt alles wieder in Ordnung sei, da geschah es gleich nochmals. Also begab ich mich wieder auf Fehlersuche. Nach div. Änderungen und Tests startete ich nochmals einen letzten Versuch, den ich aber schon in der ersten Kurve abbrechen musste.

Zu Hause begab ich mich weiter auf Fehlersuche und wechselte nochmals das Servo und startete ein neues Binding des DSM. Mit voller Zuversicht freute ich mich schon auf das Rennen, da es diesmal schönes Wetter bleiben sollte.

Sonntag: Früh begaben wir uns schon mal an die Strecke, um möglichst bald mit dem laden der Akkus zu beginnen. Als ich dann meinen ersten Vorlauf hatte, kam ich gerade mal auf eine Runde! Schon wieder stellte es meine Räder in der gleichen Kurve wieder auf max. Lenkeinschlag. Nachdem div. Fahrer die Ursache im Servo- Saver vermuteten, verleimte ich diesen und hoffte auf etwas Glück. In der ersten Gruppe der Expert fuhr der Beni Stutz einem ungefährdeten Sieg entgegen, gefolgt von Darko Meister und Noldi Baumann.

Der zweite Vorlauf startete sehr gut, jedoch geschah in der vierten Runde wieder dasselbe. Nachdem ich auch bei anderen Fahrern der DX3 sah, dass sie die gleichen Probleme wie ich hatten, wussten wir wo der Hund begraben lag: anscheinend hatten ein paar Fahrer Störungen mit dem DSM in der besagten Kurve. Nach den letzten Vorläufen wurde über Mittag noch ein Body- Contest veranstaltet, wo die schönste Karosserie prämiert wurde. Dieser Pokal ging an Tobias Fritzius, welcher sie auch verdiente. Im Gegensatz zu anderen Fahrern konnte ich leider nicht auf eine Ersatz-Steuerung ausweichen, was mir leider auch den Start im A-Finale vereitelte.

Somit beendete ich dieses Rennen mit meiner bisher besten Platzierung als 10.!Der Sieg ging an Beni, zweiter wurde Darko und dritter Noldi. Trotz des vielen Pechs war es ein schönes Rennen an einem sehr schönen Tag und auf einer coolen Piste.

Für Lostallo nehme ich auf jeden Fall meine T3PDF als Ersatz mit, da anscheinend auch dort schon Probleme mit dem DSM auftraten. Was mich jedoch verwunderte war, dass die mit dem DSM- Modul weniger Probleme hatten als die Fahrer mit der DX3 und auch bei denen hatten nicht alle Probleme. Leider stehen nur noch zwei Rennen auf dem Plan, jenes in Lostallo und das letzte Rennen in Aarberg. Ich freue mich jedoch jetzt schon riesig auf die nächste Saison und hoffe, dass auch dann wieder viele alte und neue Fahrer teilnehmen werden.

Während den Vorläufen und den Finalläufen wurden dieses Mal sehr viele 10 Sekunden-Strafen ausgesprochen, welche zum Teil gerechtfertigt waren. Ist natürlich bei einer Rundenzeit von um die 20 sek. natürlich viel, da für so jemanden das Rennen fast gelaufen ist.

Der Grund waren einfach die Abkürzungen über die Curbs und Auslaufzonen. War aber das erste Mal, dass so viele Strafen ausgesprochen wurden.

Gruss, Costa

 

 

 

 

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