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TAMIYA CUP LANGENTHAL

Rennbericht zum 3. Eurocup Rennen in Langenthal

Nachdem ich das Rennen in Stans wegen Krankheit und zuviel Schnee ausgesetzt hatte, begab ich mich am Samstag mit meinem Vater nach Langenthal an die Rennstrecke Hard. Schon bei meiner Ankunft fand ich grosses Gefallen an der Strecke, da sie recht gross und schnell schien. Nach kurzen Setup-Einstellungen und laden des Akkus ging ich meine erste Runde an und es bestätigte meinen ersten Eindruck: eine Wahnsinns Piste.

Nach mehreren Trainingsrunden (es wurde nur in Gruppen trainiert) hatte ich endlich ein gutes Setup, jedoch leider ne kaputte Karosse. Deshalb beschloss ich, dass ich mir auf dem Heimweg noch von mir zu Hause ne neue holen ging.

Am Sonntag regnete es leider, wie wir es erwartet hatten, in Strömen und die Pistenränder glichen mehr einem Sumpfgebiet. Trotzdem bereitete ich mein Fahrzeug auf einen Einsatz im Regen vor: wasserdichter Regler (Nosram Hawk plus Reverse), eingepackter Empfänger, Standard-Servo und abgedichtetes Chassis. Doch schon beim ersten Vorlauf schlug das sprichwörtliche Pech mal wieder zu: ich hatte vergessen den Lader zu starten und hatte somit keinen vollen Akku. Deswegen musste ich halt einen Lauf auslassen und hatte noch bisschen Zeit für ein Setup. Beim zweiten Vorlauf konnte ich endlich mit Verspätung starten (hatte die Stecker vom Regler und Servo verkehrt eingesteckt) und kam eigentlich gut zurecht, bis mir nach einem Überschlag der Spoiler abbrach und mein Auto beim beschleunigen unkontrollierbar schleuderte. Am Ende des Laufes erfuhr ich, dass mein Transponder nicht angab und ich somit keinen zählende Runde hatte. Also musste ich mich vollends auf den dritten und letzen Vorlauf konzentrieren. Als es dann endlich soweit war hatte ich wohl das schlimmste Problem: einen nassen Empfänger und ne abgerissene Antenne! Somit war mein Wochenende frühzeitig zu Ende. Trotz der Möglichkeit noch im B-Finale starten zu können, musste ich leider einpacken.

So fand ein Wochenende mit Pech und Pannen sein Ende. Zum Glück konnte ich zu Hause den Empfänger wieder trocknen und die Antenne wieder anlöten, da es sonst ein teurer Spass geworden wär. Da das nächste Rennen in Aigle ist und dies für uns leider zu weit weg ist, werde ich erst in Gösgen wieder zum Einsatz kommen und hoffentlich mehr Glück haben. Wir wollen's mal hoffen.

Bis zum nächsten Rennen also.

Costa

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