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TAMIYA CUP BAAR

Eurocup in Baar

Saisonstart zum Eurocup in Baar.

Da es sich hier um mein erstes Rennen handelte, war ich schon ein bisschen nervös. Am Samstag machten sich mein Vater und ich auf den Weg nach Baar. Nach meiner Ankunft in der Waldmannhalle habe ich meinen Tisch an einem guten Platz aufgestellt und wurde sogleich sehr freundlich begrüsst. Nach dem Aufbau der Sachen begann ich mein Fahrzeug abzustimmen. Doch als ich zur ersten Trainingsrunde starten wollte begannen meine Probleme: auf einmal reagierte Mein Fahrzeug nicht mehr auf die Signale des Senders. Ich war schon fast am verzweifeln, wurde jedoch von verschiedenen Teilnehmer bei der Behebung des Problems unterstützt.

Als wir nun endlich den Fehler behoben hatten wollte ich mich auf die erste Trainingsrunde begeben. Doch schon folgte das nächste Problem: auf der Piste hatte mein TB-02 dauernd Störungen, was an der falschen Montage der Antenne lag. Da jetzt die erste grössere Arbeit bevorstand, packten wir meine Sachen zusammen und begaben uns auf den Heimweg. Zu Hause angekommen wurde zuerst mal die Position der Antenne von hinten nach vorne zum Servo verlegt. Musst deswegen zwar extra ein Loch ins Chassis bohren, nahm dies aber in Kauf.

Am nächsten Tag mussten wir schon früh gehen, da man ab 7h schon zum freien Training antreten konnte. Nach kurzer Abstimmung wurden wir zum Fahrerbriefing aufgerufen, wo wir über ein paar Details aufgeklärt wurden. Da ich noch immer keine Trainingsrunde absolviert hatte, bereitete ich mich halt so auf den ersten Vorlauf vor. Endlich war ich an der Reihe und mein Adrenalin schoss in die Höhe. Nach dem Startsignal begab ich mich sogleich in die ersten Runden, konnte aber logischerweise das Tempo der anderen nicht mithalten. Hatte damit aber kein Problem, da es ja mein erstes Mal war. Doch damit nicht genug, blieb mein Auto plötzlich stehen. Was war geschehen? Nun, es hatte sich der Akkustecker gelöst. Bis ich diese wieder eingesteckt hatte, war der Lauf schon fast zu Ende. Somit kam ich lediglich auf 8 Runden, während die besten so um die 21 hatten. Nach der nächsten Gruppe, wo ich als Streckenposten stehen musste, begann ich das Problem mit den Stecker zu bearbeiten. So kam dann auch schon der zweite Vorlauf, der mir schon ein bisschen besser gelang und ich auf 15 Runden kam. Endlich mit dem Setup zufrieden wartete ich auf den letzten Vorlauf. Doch da schlug mein Pech nochmals in Form eines Crashs zu. Nach einem heftigen Überschlag hatte ich den Transponder verloren, welcher aber schnell wieder gefunden wurde. Nur der Splint war nirgends zu finden und so dauerte es wieder fast ne Ewigkeit, bis der Transponder befestigt war. Auch diesen Lauf beendete ich mit weniger als 10 Runden. Nach einer längeren Pause hätte ich ins B-Finale starten sollen. Doch schon bei der Startaufstellung gab es wieder Probleme mit der Steuerung, weshalb ich abbrach und zusammenpackte.

Dennoch war es ein sehr gelungenes und vor allem sehr interessantes Wochenende, wo ich einen Haufen neuer Leute kennen gelernt habe und ein Menge Erfahrungen sammeln konnte.

Bis heute bereue ich den Einstieg in den Eurocup nicht und werde an ihm auch wenn möglich weiterhin teilnehmen. Ich kann jedem nur dazu raten, mal ein Rennen zu besuchen und evtl. auch den Schritt zu einer Teilnahme zu machen. Man muss keine Angst davor haben sich zu blamieren, da niemand beim ersten Mal schon wie ein Profi fuhr und einem viele behilflich sind wenn man mal ein Problem hat.

Berichte und Bilder von Nike

Die Piste

Der Fahrerstand

Unser Costa war natürlich mit von der Partie ;-)

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