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Speedmaster-Lauf in Roggwil
Obwohl es die ganze Woche durch immer wieder
geregnet hatte, hatten wir am ganzen Wochenende super Wetter. Am
Samstag machten wir uns auf nach Roggwil, gespannt auf den Verlauf
der Veranstaltung. Diesmal wurden ja nebst dem Speedmastercup noch
ein Monsterrennen und der Yokohama-Cup durchgeführt.
Als wir endlich dort ankamen, begann schon
der erste Kampf: der Aufbau des Zeltes bei mega starkem Wind. Wie
schon im letzten Jahr (in Gösgen) hat es auch diesmal mein Zelt
nicht überlebt: es wurde mal wieder über den Zaun geweht und ging
kaputt. Aus diesem Grund musste ich halt den ganzen Tag ohne Dach
über dem Kopf verbringen und dabei noch nen hohen Preis bezahlen:
Sonnenbrand an Nacken und Armen.
Als ich nun endlich mein Fahrzeug bereit
hatte, konnte ich zur ersten Trainingsrunde aufbrechen. Leider hatte
ich anfangs recht stark mit dem Griff zu kämpfen. Trotzdem fand ich
dann schon ziemlich bald ein gutes Setup. Da wir am Samstag zwei
Vorläufe fahren mussten, bereitete ich mich auf den ersten Lauf vor.
Mit frisch geladenem Akku ging es dann auch schon auf die Piste. Mit
immer wärmer werdender Strecke schwand auch immer mehr der Griff,
was viele zu spüren bekamen. Leider gab es während des Laufes immer
wieder Störungen von Fahrern, die die Steuerung am Platz hatten und
sie dort auch anschalteten. Deshalb hatte ich noch 13 Sekunden vor
Rennende einen fatalen Unfall: nach der langen Geraden krachte mein
Fahrzeug in die Bande und dabei brach der C-Hub und die Schwinge.
Da es jetzt zu ner grösseren Reparatur kam,
verzichtete ich auf den zweiten Lauf und packte schon mal zusammen.
Auch bei den anderen Expert- und Stock-Fahrern gab es den einen oder
anderen Crash, so dass ich nicht der Einzige mit Arbeit blieb.
Leider konnte ich deshalb dem Yokohama-Cup
nicht beiwohnen, weshalb ich auch keine Ahnung über den Verlauf
habe.
Am Sonntag kamen wir mit frisch repariertem
Auto und zusätzlichem Sonnenschirm. Nach dem Aufbau meines Platzes
und der Vorbereitung zum letzten Vorlauf, kam es mal wieder anders
als erwartet. Nach dem Einbau des Motores wollte ich mein Auto
einschalten, doch machte es keinen Wank. Nach kurzer Überprüfung
konnte ich den Fehler nicht finden, weshalb ich nicht starten
konnte.
Wieder am Platz fand ich sehr schnell den
Uebeltäter: das Kabel vom Regler zum Empfänger hatte sich gelöst,
weshalb dieser kein Strom bekam.
Am Ende sollte ich als 5. ins B-Finale
starten und hatte damit schon das Weekend abgeschlossen. Doch schon
im ersten Finallauf wurde ich eines besseren belehrt. Da ich ja
nichts mehr zu verlieren hatte, konnte ich völlig befreit fahren und
kam so als 4. durch das Ziel. Auch im zweiten Lauf ging ich ohne
Erwartungen an den Start, was sich am Ende auszahlte: schon nach
Rennhälfte lag ich plötzlich auf Rang 3. und am Ende im Ziel sogar
auf Rang 2.!Dies jedoch nur, weil ich ein paar Sekunden vor Rennende
über die Zeitschlaufe fuhr und so noch ne Runde anhängen konnte.
Im Endergebnis belegte ich den 3. Rang im
B-Finale und den 13.Rang im Gesamtresultat.
Auch während den Finalläufen wurde die
Strecke immer wärmer und der Griff liess langsam nach, so dass gegen
Ende fast alle Piloten ihre Mühe beim fahren hatten.
Das A-Finale Expert gewann am Ende Marco
Siegenthaler vor Darko Meister und Patrick Biedermann. In der
Stock-Klasse ging der erste Platz an Roland Stalder, Platz 2 an
Pablo Gomez und Platz 3 an Reto Wagner.
Das nächste Rennen wird in Hinwil
stattfinden, also auf "heimischem" Boden. Mal schauen, wie es dort
laufen wird. In Roggwil kam auch der Webmaster unserer Website,
Björn alias Evofan, vorbei und machte die Bilder. Dies erklärt auch
deren gute Qualität ;-) Ich hoffe, dass auch weiterhin viele neue
Piloten den Weg zum Speedmastercup finden, da es wohl eine der
tollsten Rennserien ist und man sehr viele nette Bekanntschaften
machen kann.









