2. Speedmaster-Lauf
in Frenkendorf
Nach 4 sonnigen Wochen kam das erste Outdoor- Rennen in Frenkendorf
(Basel) auf uns zu und schon wurde auch das Wetter wieder etwas
düsterer. Als wir am Samstag dort ankamen, waren schon ein paar
Piloten dort und einige schon am trainieren. Vorgesehen war
eigentlich, dass alle Gruppen am Samstag einen Vorlauf fahren
sollten und zusätzlich noch ein TRF-Rennen stattfinden sollte.
Nach dem Aufbau des Zeltes wollte ich die
Gunst der Stunde noch nutzen und bei trockenem Wetter ein paar
Runden drehen. Da es aber in der Nacht schon geregnet hatte, lag auf
der Piste an einigen Stellen noch Wasser. Schon nach dem ersten Akku
musste ich in die Boxen, damit ich den Wagen auf Regen umbauen
konnte. Um den teuren Regler nicht auch noch zu verlieren baute ich
den Wagen auf Regen um. Nachdem ich den Regler und Empfänger
eingepackt hatte, ging ich nochmals auf die Strecke. Leider war
schon nach 2 Runden Schluss, da das Servo nicht mehr ging und auch
der Regler spinnte. Es stellte sich heraus, dass der Regler durch
Kondenswasser nen Kurzschluss hatte und auch das Servo feucht wurde.
Da ich nicht der einzige Fahrer mit solchen
Problemen war, machten wir uns an der Fahrerbesprechung bemerkbar
und wünschten eine Verschiebung unserer Vorläufe auf Sonntag. Somit
fuhren nur die Nitros und Stock-Fahrer am Samstag den ersten
Vorlauf. Ich hingegen begann mal mit der Schadensbegrenzung und der
Suche nach nem Ersatzregler. Nach div. Arbeiten an Kabeln und
Steckern konnte ich meinen "alten" Nosram Dominator Power einsetzen
und als Servo das Low Profile von Blue Bird. Um diese nicht auch zu
zerstören, verschob ich die Tests auf Sonntag.
Am Sonntag kamen wir schon früh zur Piste,
damit ich evtl. noch ne Runde drehen konnte. Leider war der Zeitplan
recht straff, so dass ich ohne Test in den ersten Vorlauf musste.
Der erste Vorlauf war für mich schon nach 2 Runden zu Ende, da ich
ganz neue Reifen drauf hatte und diese auf der noch feuchten Strecke
keinen Grip aufbauen konnten. Am Schrauberplatz wurde ich noch von
Darko darauf aufmerksam gemacht, dass ich am Auto 2 Schwingen
verkehrt dran hatte. Also musste ich mein halbes Auto demontieren,
was mich sogleich den Verlust des zweiten Laufes kostet.
Im dritten Lauf ging ich auch mit nem
gewissen Frust an den Start und kam prompt auf 12 Runden, während
der Sieger 15 Runden schaffte. Einigermassen zufrieden machten wir
Mittag und ich stellte mich auf die Finalläufe ein.
Das erste B-Finale lief wieder nicht gut, da
sich der Motor löste und ich somit nach 1 Runde rein musste. Im
zweiten und letzten Lauf ging es wieder und auch dieses Mal kam ich
über die 10 Runden. Trotzdem reichte es bei diesem Rennen nur auf
den letzten Rang, was aber hoffentlich bei nächsten Rennen in
Roggwil wieder besser läuft.




